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Liebe Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler,

bald steht die Entscheidung an, auf welche Schule Ihr Kind nach der Grundschulzeit wechseln wird. Es freut mich sehr, dass Sie sich für das Goethe-Gymnasium interessieren. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Info-Veranstaltung am Freitag, den 27. Februar 2026, von 17:00 – 20:00 Uhr in unsere Schule ein. Zu Beginn werde ich Ihnen zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen die zentralen Aspekte des Goethe-Gymnasiums präsentieren. Parallel dazu haben unsere Mittelstufenschüler/innen für die Viertklässler/innen einen bunten Parcours durch unser Schulhaus vorbereitet. Dabei werden sie in kleinen Gruppen an vielen Mitmachstationen ebenfalls einiges über das Goethe-Gymnasium und dessen Angebote erfahren. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben wir dann ein offenes Haus geplant, wo Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Vielfalt unserer Schule erleben können.
Wenn Sie bereits vor unserer Veranstaltung am 27. Februar einen ersten Eindruck vom Goethe-Gymnasium bekommen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, sich hier auf unserer Homepage umzuschauen. Wir haben viele Informationen für Sie zusammengestellt. Ich wünsche viel Spaß bei einer Erkundungstour durch unsere Schule und würde mich sehr freuen, Sie und Ihr Kind dann am 27. Februar 2026 persönlich begrüßen zu können.

Herzliche Grüße

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Dr. Albrecht Aichelin
Schulleiter

EXKURSION ZUM PKC

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Freudental mit dem Seminarkurs "Zweitzeugen". Im Rahmen des Seminarkurses besuchten wir das Pädagogisch-Kulturelle Centrum (PKC) in Freudental bei Ludwigsburg. Dieses befindet sich in einer ehemaligen Synagoge, die während des Novemberpogroms 1938 stark beschädigt wurde. Heute dient der Ort sowohl als Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden als auch als Veranstaltungszentrum.

Im Juni wird der Seminarkurs dort seine Projektergebnisse zum Leben der letzten jüdischen Zeitzeugin Suse Underwood vorstellen. Der etwa dreistündige Besuch begann mit einer Begrüßung durch den Zentrumsleiter Herrn Volz in der ehemaligen Synagoge. Wir besichtigten den Ausstellungsraum und konnten Fragen zu unserem Projekt stellen. Anschließend gingen wir zum Haus der Familie Herrmann, in dem Suse Underwood früher viel Zeit bei ihrer Tante verbracht hatte. Danach machten wir uns auf den Weg zum jüdischen Friedhof. Dort erhielten wir einen kurzen Vortrag zur Geschichte des Friedhofs sowie zu den geltenden Verhaltensregeln. Obwohl dort seit mehreren Jahrzehnten niemand mehr beerdigt wurde, gilt wie auf jedem jüdischen Friedhof eine besondere Regel: Aus Respekt vor Gott und den Verstorbenen sollen Männer eine Kopfbedeckung tragen. Außerdem ist es auf jüdischen Friedhöfen üblich, kleine Steine auf die Grabsteine zu legen. Auch wir durften uns kurz umsehen und einen Stein ablegen. Herr Volz berichtete zudem von antisemitisch motiviertem Vandalismus im Jahr 2009, bei dem mehrere Grabsteine beschädigt wurden. Der Aufenthalt in Freudental hinterließ bei vielen von uns einen nachhaltigen Eindruck. Durch die Besichtigung der historischen Orte wurde die Geschichte der Juden und von Suse Underwood deutlich greifbarer. Der Kurs ist nun gut auf die weitere Vorbereitung eingestellt und blickt erwartungsvoll auf die Vorstellung am 21.06.26.

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